Benefizkonzert mit SONAME YANGCHEN – Die Stimme Tibets!

Soname Yangchen

Soname Yangchen

Bild: Soname Yangchen

Die tibetische Sängerin, Songwriterin mit ihrer Musik ist als die „Stimme Tibets“ (Der Spiegel) bekannt. Ist Soname Yangchen die Autorin des Bestsellers „Wolkenkind“ (Droemer/Knaur), ihrer Autobiografie.

Als Kind aus adligem Elternhaus, kam Soname in Yarlung, tief im Inneren Tibets, zur Welt. Von ihren Eltern wurde sie mit 6 Jahren zu Verwandten nach Lhasa gegeben, um dort die Schule zu besuchen. Die Privilegien der Schulbildung blieben ihr verwehrt sie wurde als Haussklavin gehalten. Mit sechzehn Jahren floh Soname mit einer Gruppe von Mönchen über den Himalaya – eine schwierige und gefährliche Reise, die jedes Jahr tausende Tibeter auf sich nehmen. Endlich erreichte sie Dharamsala, Nordindien, wo auch der Dalai Lama eine neue Heimat im Exil gefunden hatte. Sechs Jahre später reiste sie über Frankreich nach England, wo sie seither lebt.

Die Musik war für Soname seit früher Jugend so etwas wie ein innerer Fluchtweg aus ihrem traurigen Dasein. Sie sog all die reichen Volkslieder ihrer tibetischen Heimat in sich auf. Im Exil wurde sie immer wieder auf Festen gebeten, zu singen. So kam es, dass Soname 1998 bei einer Hochzeit entdeckt wurde, als sie dem Brautpaar spontan ein „Ständchen“ sang. Anfänglich veranstaltete sie ihre eigenen Konzerte später füllte sie Konzertsäle in Europa und Übersee, wo sie die Zuhörer mit ihrer magischen Stimme verzauberte.

Sonames Gesang trägt die alte Kultur Tibets in die moderne Welt. Ihre Lieder harmonisieren das Alte mit dem Neuen, die östliche mit der westlichen Musiktradition. Sie setzt die Pentatonik und freie schamanische Rhythmik der Tibeter in den Kontext westlicher wohltemperierter Stimmung von Klassik, Pop, Jazz und Neuer Musik. Mit ihren temperamentvollen, frei fließenden Texten und reinen Klängen singt Soname das Gefühl ihrer verloren gegangenen Heimat heraus..Das reiche Kulturerbe droht der Menschheit verloren zu gehen.

2006, 2007 und 2010 war Soname mit ihrer Musik eines der Highlights der Zusammenarbeit mit Amnesty International und dem Human Rights Film Network im Konzerthaus Berlin..

Ihr tief spiritueller Gesang ist reine Seelenmedizin. Jedes ihrer Konzerte ist ein beeindruckender Lobgesang auf ihre Heimat und ein Erlebnis voller Tiefe und Schönheit. Ihre Stimme, die in jedem Register voll und warm zu klingen vermag steht in ihren Konzerten im Mittelpunkt. Ihre Lieder entstehen aus der ganzen musikalischen Vielfalt tibetischer Tradition. Sie singt von der Schönheit der Tiere und Pflanzen, von reißenden Flüssen, von den gewaltigen Bergen, von ihrer Liebe zu den Tibetern, von ihren spirituellen Erfahrungen und der Einsamkeit als Exilantin. Die eindringliche Leidenschaft in Sonames Performance entführt das Publikum in die Freude und Schönheit der tibetischen Landschaft und der spirituelle Charakter ihres Gesangs bezaubert den Zuhörer in jeden Winkel seiner Seele.

Menschlichkeit in dieser einen immer globaler werdenden materiellen Welt. Um einander zu verstehen und unterstützen zu können leben wir ebenso in einer geistigen Welt zusammen. Egal ob wir an Buddha, Jesus, Allah oder Jehova glauben. Als Künstlerin bin ich dieser einen spirituellen Welt und den Menschen verpflichtet, die aus ihrem persönlichen Glauben Erfahrungen gewinnen und daraus ihre Werke schaffen.“ Soname Yangchen.

Wir bedanken uns bei den Soroptimistinnen Hanau für das Benefizkonzert und die 2000 Euro für Amnesty International.

Scheck von den Soroptimistinnen Hanau

Scheck von den Soroptimistinnen Hanau

 

19. Januar 2019